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Drei argentinische Weine für jeden Moment
Egal, ob es unkompliziert oder der besondere Wein aus hoch dekorierten Höhenlagen sein soll: Bei diesen drei Malbec-Weinen ist nicht nur für jeden etwas dabei, sie zeigen auch, wie vielseitig Argentiniens Paraderebsorte sein kann.
- Der Trivento Reserve Malbec aus Mendoza ist ein zugänglicher Klassiker: dunkle Kirsch- und Beerenaromen treffen auf eine feine Kräuternote. Am Gaumen präsentiert er sich weich und rund mit samtigen Tanninen. Dieses Zusammenspiel hat nicht nur den Weinkritiker Tim Atkin begeistert – 91 Punkte –, sondern auch bei Mundis Vini Gold abgestaubt. Hinzu kommen 4 von 5 Sternen durch unsere Kunden.
- Der Bodegas Callia »Contra Cara« Malbec Reserva stammt aus Höhenlagen bis 1.400 Metern in San Juan: intensiver Duft nach Cassis, Brombeere und Schwarzkirsche trifft auf Vanille, Kaffee und Zartbitterschokolade. Ein ausgezeichneter Wein, wie 97 Punkte von Decanter und die Platinum-Medaille der Decanter World Wine Awards beeindruckend zeigen.
- Der Colomé »Auténtico« Malbec wächst in Salta auf über 3.000 Metern Höhe – den höchstgelegenen Weinbergen der Welt: Aromen von dunkler Beeren, Kirschen und Feigen treffen auf würzige Noten, körperreich mit harmonischer Säurestruktur. Wo die Luft langsam dünn wird, werden die Weine besonders geschmackvoll, wie Auszeichnungen von Descorchados – 94 Punkte – sowie je 93 Punkten von James Suckling, Tim Atkin und Vinous beweisen.
Woher kommt der argentinische Malbec?
Wie die chilenische Carménère hat auch der argentinische Malbec einen französischen Akzent: Die Rebsorte stammt ursprünglich aus dem Südwesten Frankreichs, vor allem aus Cahors, wo sie heute noch eine Rolle spielt, wenn auch keine sehr große mehr. In Argentinien hingegen fand der Malbec nicht nur eine neue Heimat, sondern in den Ausläufern der Anden auch ideale Bedingungen: hohe Sonneneinstrahlung, große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sowie kargen, gut durchlässigen Böden. Eine Kombination, die dem argentinischen Malbec bis heute seine charakteristische Konzentration und Farbtiefe verleiht.
Die wichtigste Anbauregion ist Mendoza am Fuß der Anden, das für rund drei Viertel der argentinischen Weinproduktion verantwortlich ist. Innerhalb Mendozas gelten Lagen wie das Uco Valley als besonders hochwertig. Weiter nördlich liegt San Juan, wo Höhenlagen von über 1.000 Metern für kühlere Nächte und mehr Frische in den Weinen sorgen. Die spektakulärste Region ist jedoch Salta im Nordwesten: Hier liegen einige der höchstgelegenen Weinberge der Welt auf über 3.000 Metern, wo die intensive Höhensonne und kühle Nächte Trauben mit außergewöhnlicher Aromendichte hervorbringen.
Wie schmeckt argentinischer Malbec?
Ein typischer Malbec aus Argentinien zeigt sich in tiefem, fast undurchsichtigem Violett. In der Nase dominieren dunkle Früchte wie Brombeere, Cassis und Kirsche, oft ergänzt durch Noten von Veilchen, Vanille und Kakao – ein Ergebnis des häufigen Ausbaus im Holzfass. Diese Fülle macht Malbec zu einer der zugänglichsten Rotweinstile überhaupt.
Am Gaumen ist Malbec meist vollmundig und samtig, mit weichen, gut eingebundenen Tanninen und einem warmen, langen Abgang. Weine aus höheren Lagen wie San Juan oder Salta zeigen dabei oft mehr Frische und Würze, während klassische Mendoza-Malbecs durch ihre samtige Fülle überzeugen. Neben Malbec lohnt sich auch ein Blick auf Torrontés, Argentiniens aromatische Weißwein-Spezialität mit blumigen, an Muskat erinnernden Noten.
Speisebegleitung: Bodegas Callia »Contra Cara« Malbec Reserva zu Asado vom Rind
Der Bodegas Callia »Contra Cara« Malbec Reserva passt hervorragend zu einem klassischen Asado vom Rind. Die intensiven Noten von Cassis, Brombeere und Schwarzkirsche treffen auf die Röstaromen des über offener Glut gegarten Fleisches, während die Vanille- und Kaffeenoten des Weins die rauchige Würze des Grills gekonnt aufnehmen. Die kräftige Struktur des Malbec hält dabei mühelos mit dem intensiven Fleischgeschmack mit. Eine klassische, in Argentinien tief verwurzelte Kombination für einen geselligen Grillabend.

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FAQ – Häufige Fragen zu argentinischem Wein
Malbec hat seine Wurzen zwar in Frankreich, gilt aber als der charakteristische Wein Argentiniens und wird aufgrund seines kräftigen, fruchtbetonten Geschmacks von Weinliebhabern weltweit geschätzt. Über die Hälfte der argentinischen Rotweinproduktion entfällt auf diese Rebsorte.
Malbec stammt ursprünglich aus Südwestfrankreich, insbesondere aus der Region Cahors. In Argentinien fand die Rebsorte seit dem 19. Jahrhundert deutlich bessere Bedingungen und wurde dort zur wichtigsten Rotweinsorte.
Der bekannteste argentinische Weißwein ist der Torrontés, eine aromatische, blumige Rebsorte, die vor allem in den nordwestlichen Provinzen wie Salta angebaut wird.
Die große Höhe sorgt für intensive Sonneneinstrahlung tagsüber und kühle Nächte, was die Trauben langsamer und aromatischer reifen lässt. Regionen wie Salta, mit über 3.000 Metern, gehören dadurch zu den höchstgelegenen Weinbergen der Welt.
Malbec ist der klassische Begleiter zu argentinischem Asado und anderem gegrilltem oder geschmortem Rindfleisch. Auch zu Lammgerichten und kräftigem Käse passt er gut.
