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Empfehlung: Drei großartige Grüne Veltliner
Ob unkomplizierter Alltagswein oder komplexe Wachau-Cuvée: Diese drei Grünen Veltliner zeigen die ganze Bandbreite der Rebsorte.
- Der Müller »3 Haberer« Grüner Veltliner aus dem Kremstal ist ein unkomplizierter, verspielter Einstieg. Er bietet intensive Fruchtnoten von gelbem Apfel und Zitrusfrüchten, die auf die Würze von weißem Pfeffer treffen. Das Geschmacksprofil (siehe Grafik) zeigt eine ausgeprägte Säure bei spürbarer Mineralik. Bereits ausgezeichnet mit Gold beim Mundus Vini und von unseren Kunden mit 5 von 5 Sternen bewertet.
- Der Mayer am Pfarrplatz Grüner Veltliner stammt direkt aus Wien: Fruchtige, frische Aromen von reifen Äpfeln und Grapefruit verbinden sich mit graziler Frische, einem zarten Mineralton und einer feinen Pfeffernote im Abgang.
- Aus der prestigeträchtigen Wachau kommt der FJ Gritsch Grüner Veltliner Ried Steinporz: Hier bist du richtig, wenn du Noten von Zitrusfrüchten, Butter, Brioche und Rauch, dazu weißen Pfeffer und Haselnuss suchst. Mehrfach ausgezeichnet stellt der Wein eines der Spitzengewächse der Region dar.

Woher kommt der Grüne Veltliner?
Mit einem starken Relief, dem eher kühl-nassen Klima mit goldenen Herbsttagen und vielen lösshaltigen Böden blieb Österreich praktisch nichts anderes übrig, als sich dem Weißwein zu verschreiben. Mit dem Grünen Veltliner fand die Bergnation die perfekte Rebsorte für diese Voraussetzungen. Obwohl recht empfindlich, haben es die Winzer hier von jeher verstanden, der Traube einen unkomplizierten, besonders säurebetonten Wein abzuringen, der sich auch international längst etabliert hat.
Mit den österreichischen Idealbedingungen ist es kein Wunder, dass Grüner Veltliner ausgesprochen wuchsfreudig ist. Schon deshalb müssen die Winzer die Bepflanzung künstlich begrenzen und die Trauben ausdünnen, was der grundsätzlichen Qualität des Produktes jedoch nur zugutekommt. Niederösterreich, das Kamptal und das Weinviertel gelten als traditionelle Hochburgen mit den besten Produkten und präsentieren sich Jahr für Jahr nach der Ernte mit rauschenden Festen rund um den Weißwein. Produkte aus der Wachau haben eine eingeschworene Fangemeinde und sind ob ihrer feinen Struktur immer schnell vergriffen. Versuche außerhalb Österreichs, die Sorte zu kultivieren, müssen bisher als Experiment gewertet werden und reichen noch längst nicht an das Original heran.
Wie schmeckt Grüner Veltliner?
Einen Grünen Veltliner erkennst du sofort an der spritzigen Säure, der Steinobstfrucht und den typischen Spitzen aus Pfeffer, Würze und Muskat. Je nach Anbaugebiet und Ernte kommen dann noch weiche Honignuancen und lebendige Zitrusspritzer zum Tragen, begleitet vom delikaten Hauch frischen Grases. Ein Grüner Veltliner ist also im besten Sinne eine Reminiszenz an saftige Bergwiesen und würzige Bergluft.
Daneben gibt es auch immer wieder komplexere Reifeprodukte mit tiefen Schichten und feiner Mandelnote, wie sie etwa aus der Wachau kommen – auch wenn diese Versionen eher selten vertreten sind.
Wozu trinkt man Grünen Veltliner in Österreich?
Wer es ganz urig mag, lässt das Essen gleich weg und gibt sich dem knackigen Trinkgenuss mit Freunden unter freiem Himmel hin. Eine Schorle oder »G'spritzter«, wie man in Österreich sagt, ist mit Grünem Veltliner problemlos möglich und wird bei unseren Nachbarn im Süden während der Sommermonate an jeder Ecke getrunken. Manche schwören sogar darauf, dass das dem Wein noch besser zu Gesicht steht, weil die Kohlensäure die feine Würze noch besser zum Funkeln bringt.
Speisebegleitung: Müller »3 Haberer« Grüner Veltliner zu Bratknödeln mit Sauerrahmsauce
Der Müller »3 Haberer« Grüner Veltliner passt hervorragend zu österreichischen Bratknödeln mit Sauerrahmsauce. Die intensive Frucht von gelbem Apfel und Zitrus im Wein gleicht die milde Säure der Sauerrahmsauce gekonnt aus, während die Würze von weißem Pfeffer die deftigen Röstaromen der gebratenen Knödel aufnimmt. Eine klassische, unkomplizierte Kombination für einen gemütlichen Abend, die Lust auf den nächsten Alpenurlaub macht.

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FAQ – Häufige Fragen zu Grünem Veltliner
Grüner Veltliner ist die wichtigste und verbreitetste Rebsorte Österreichs. Die wichtigsten Anbaugebiete liegen in Niederösterreich, insbesondere im Kamptal, Kremstal, Weinviertel und in der Wachau.
Grüner Veltliner wird gelegentlich auch als »Weißgipfler« bezeichnet. International ist die Rebsorte aber vor allem unter ihrem österreichischen Namen bekannt.
Ja, Grüner Veltliner gilt als zugänglicher, unkomplizierter Weißwein mit spritziger Säure und würziger Frucht. Gleichzeitig gibt es aus Lagen wie der Wachau auch komplexere, lagerfähige Ausprägungen für erfahrenere Weintrinker.
Grüner Veltliner passt gut zu leichten Gerichten wie Salaten, Fisch und Pasta sowie zu deftiger österreichischer Küche wie Bratknödeln. Auch als Aperitif oder in Form eines »G'spritzten«, also einer 50/50 gemischten Weinschorle, wird er gerne getrunken.
Grüner Veltliner wird ganz überwiegend trocken ausgebaut. Seine spritzige Säure und die würzigen Aromen stehen dabei im Vordergrund, nicht die Süße.
