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Tipp: Drei Sekte für jedes Budget
Ob für den spontanen Abend mit Freunden, den Aperitif vor dem Dinner oder den besonderen Anlass. Hier findest du drei Sekt-Empfehlungen, die je nach Budget unterschiedliche Ansprüche erfüllen und dabei auf ihre ganz eigene Art und Weise überzeugen.
- Rotkäppchen
Sekt Tradition
Wer es klassisch mag und auf den sicheren Evergreen aus Deutschland setzen will, für den ist dieser Rotkäppchen Sekt genau die richtige Wahl. Mit einer kräftigen Schaumbildung macht dieser Sekt bereits beim Einschenken Lust auf mehr. Sein feinfruchtiger Geschmack und seine Spritzigkeit bringen Trinkspaß ohne Anstrengung. In Verbindung mit einem attraktiven Preis-Genuss-Verhältnis wird daraus die perfekte Wahl für Einsteiger und alle, die guten Sekt zum fairen Preis suchen. - Geldermann
Grand Brut
Wenn es etwas mehr sein darf, lohnt sich der Blick in unser digitales Regal der Premium-Sekte. Die Geldermann-Privatsektkellerei hat hier seit Jahren einen festen Platz. Unter zwei Jahren Reife in traditioneller Flaschengärung verlässt kein Sekt die Kellerei. Das lange Hefelager verleiht dem Grand Brut nicht nur delikate Aromen von Zitrusfrüchten, gelben Früchten und eine dezente Hefenote, sondern auch eine Perlage, die wie eine feingliedrige Kette im Glas aufsteigt. - Künstler
Riesling Sekt
Auf der Suche nach etwas Neuem, das so cremig ist, dass es auf der Zunge zergeht? Dann ist der Riesling-Sekt vom Weingut Künstler eine spannende Alternative, die mit Aromen von Pfirsich und Aprikose tief in den Obstkorb eintaucht. Die feine aber lebendige Perlage sorgt für eine harmonische Frische. Ein Winzersekt, der geschmacklich einiges zu bieten hat und eine spannende Alternative zu klassischen Cuvées ist.
Was ist Sekt?
Sekt ist per Definition ein prickelnder Schaumwein. Aber was bedeutet das genau? Wer an Sekt denkt, der denkt an knallende Korken und schäumende Gläser beim Einschenken. Der »Knall«, das sind mindestens 3,5 bar Druck, die in der Flasche herrschen. Das Schäumen kommt von der Kohlensäure – und die entsteht nicht zufällig.
Am Anfang steht ein ganz normaler, stiller Wein, ohne Druck und Kohlensäure. Die entwickelt sich erst durch die zweite Gärung, bei der dem Grundwein erneut Hefe und Zucker zugegeben werden. Die Hefe verwandelt den Zucker in Alkohol und als Nebenprodukt entsteht Kohlensäure. Ein Sekt muss mindestens 90 Tage auf der Hefe ruhen. Die zweite Gärung erfolgt entweder in der Flasche – bei der klassischen Flaschengärung – oder im Tank, bei der sogenannten Charmat-Methode. Da die Gärung in einem geschlossenen System erfolgt, kann die Kohlensäure nicht entweichen und bleibt gebunden.
Diese Vorgaben müssen erfüllt sein, damit sich ein Schaumwein überhaupt Sekt nennen darf und damit in die Klasse der Qualitätsschaumweine aufsteigt. Neben der Herstellung muss er einen Mindestalkoholgehalt von 10% vol. aufweisen. Hochwertige Sekte werden aus edlen Rebsorten wie Riesling, Weißburgunder und Spätburgunder hergestellt.
Aus welchen Ländern stammen die Rebsorten für Sekt?
Nicht jeder Schaumwein ist automatisch ein Sekt – das ist ein wichtiger Unterschied, den es zu beachten gilt. Sekt ist ein besonderer Schaumwein, der in Deutschland und Österreich erzeugt wird. Die verwendeten Rebsorten und das Herstellungsverfahren machen hier den Unterschied. Für deutschen Sekt ist der Riesling die dominierende Rebsorte, bekannt für seine spritzige Frische und lebendige Säure. In Österreich dominiert der Grüne Veltliner, der dem Sekt eine würzige Note und elegante Säure verleiht.
Während in anderen Ländern Schaumweine wie Prosecco (Italien), Champagner (Frankreich) oder Cava (Spanien) oft auf Eleganz und Prestige setzen, ist Sekt bodenständig und unprätentiös – und genau das macht ihn so beliebt. Er will gar nicht so hochtrabend sein wie Champagner, sondern überzeugt durch seine Fähigkeit, einfach Freude zu bereiten, ohne dabei übertreiben zu müssen. Er steht also für Genuss ohne Allüren und ist vor allem in Deutschland sehr beliebt.
Sekt oder Prosecco – Wo liegt der Unterschied?
Nicht zu verwechseln ist Sekt mit Prosecco. Letzterer stammt aus der Region Venetien in Italien und basiert auf der Rebsorte Glera. Außerdem wird Prosecco traditionell im Tank vergoren, während bei hochwertigen Sekt-Varianten wie dem Winzersekt traditionelle Flaschengärung vorgeschrieben ist.
Wer sich fragt, was ist denn dann teurer – Prosecco oder Sekt –, dem sei gesagt, dass eine pauschale Antwort leider nicht möglich ist. Ein Einstiegs-Prosecco liegt preislich oft ähnlich wie Sekt von großen Marken wie Rotkäppchen, die effizient und im großen Maßstab produziert werden können, was ein attraktives Preisniveau bei hoher Qualität ermöglicht. Hochwertige DOCG-Proseccos erreichen jedoch durch strengere Herkunftsregeln höhere Preise – genau wie Winzersekt.
Welche Sekte gibt es?
Wenn du glaubst, dass Sekt nur in einer einzigen Geschmacksrichtung daherkommt, dann lass dich überraschen – die Welt dieser prickelnden Köstlichkeit ist unglaublich vielfältig. Von trocken (brut) bis süß und von klassisch weiß bis roséfarben gibt es für jeden Gaumen und jeden Anlass den passenden Sekt. Schauen wir uns die beliebtesten Sorten genauer an:
| | Aromen | Beschreibung |
| Riesling Sekt | ● Zitrusfrüchte ● Grüner Apfel ● Pfirsich | Frisch, lebendig, mit ausgeprägter Säure und Fruchtigkeit. |
| Chardonnay Sekt | ● Zitrusfrüchte ● Birne ● Leichte Nussigkeit | Elegant, feine Perlage, oft mit einem Hauch von Nüssen und Butter. |
| Weißburgunder Sekt | ● Apfel ● Quitte ● Leichte Blumigkeit | Cremig, weich, mit dezenter Säure und harmonischer Fruchtigkeit. |
| Rosé Sekt | ● Erdbeeren ● Himbeeren ● Kirschen | Fruchtig, blumig, mit ansprechender Farbe und lebendiger Säure. |
Neben den sortenreinen Varianten gibt es noch einige interessante Alternativen, die definitiv einen zweiten Blick wert sind. Cuvée Sekt zum Beispiel ist ein wahres Spiel der Aromen. Hier werden verschiedene Rebsorten miteinander kombiniert, um ein besonders ausgewogenes Geschmackserlebnis zu kreieren. Das Ergebnis? Ein Sekt, der fruchtige, blumige und manchmal auch nussige Noten in einem Glas vereint – perfekt für alle, die bei der nächsten Feier gerne mit einer raffinierten Mischung überraschen möchten.
Und dann gibt es noch den alkoholfreien Sekt. Für all jene, die den prickelnden Genuss lieben, aber auf Alkohol verzichten möchten, ist er die perfekte Lösung. Dank moderner Techniken bleibt der volle Geschmack erhalten, sodass du auch ohne Promille feierlich anstoßen kannst.
Eine Empfehlung: Das Weingut Leitz – hier findest du zahlreiche alkoholfreie Kreationen für jeden Geschmack.
Wie wird Sekt hergestellt?
Die Herstellung von Sekt ist eine Reise voller Geduld und Handwerkskunst. Schauen wir uns einmal an, wie aus einfachen Trauben durch die traditionelle Flaschengärung dieses sprudelnde Vergnügen entsteht:
- Auswahl des Grundweins: Die Flaschengärung beginnt mit der Wahl des richtigen Grundweins. Hier wird nichts dem Zufall überlassen! Der Wein sollte eine knackige Säure und einen eher neutralen Geschmack haben, damit er später schön ausgewogen und erfrischend schmeckt. Riesling, Chardonnay oder Weißburgunder eignen sich besonders gut.
- Erste Gärung: Im nächsten Schritt wird der Grundwein zur ersten Gärung in große Edelstahltanks oder Holzfässer gefüllt. Hier verwandelt sich der Zucker in Alkohol – und das dauert ein paar Wochen. Der Wein bleibt dabei ruhig und ohne Perlage.
- Zugabe der Fülldosage: Jetzt wird es spannend: Nach der ersten Gärung kommt die sogenannte »Fülldosage« ins Spiel – eine Mischung aus Zucker und Hefe. Diese Mischung setzt eine zweite Gärung in Gang und sorgt dafür, dass der Sekt seine feinen Perlen entwickelt.
- Zweite Gärung: Bei der traditionellen Flaschengärung passiert diese zweite Gärung direkt in der Flasche. Die Flaschen werden verschlossen und dürfen dann monatelang – manchmal sogar jahrelang – in Ruhe reifen. In dieser Zeit entsteht die Kohlensäure, die später so schön im Glas tanzt.
- Rütteln und Degorgieren: Nach der zweiten Gärung folgt das Rütteln. Die Flaschen werden in spezielle Rüttelpulte gestellt und vorsichtig gedreht, sodass sich die Hefe im Flaschenhals sammelt. Dann wird der Flaschenhals eingefroren und der Hefepfropf herausgeschossen. Dieser Vorgang ist das Degorgieren.
- Zugabe der Versanddosage: Um den Geschmack abzurunden, wird nach dem Degorgieren eine kleine Menge Versanddosage hinzugefügt. Die Mischung aus Wein und Zucker bestimmt, wie trocken oder süß der Sekt am Ende ist – von knackig trocken bis hin zu angenehm süß.
- Verkorken und Lagern: Jetzt ist es fast geschafft! Der Sekt wird mit einem speziellen Korken verschlossen, der mit einem Drahtkorb (Agraffe) gesichert wird, damit der Korken in der Flasche bleibt. Nach einer weiteren Reifezeit ist der Sekt endlich bereit für den großen Moment: das Entkorken und Genießen!
Neben dieser traditionellen Methode gibt es zwei weitere spannende Verfahren, um Sekt herzustellen. Beim Transvasierverfahren startet die Gärung in der Flasche, aber dann wird der Sekt unter Druck in Tanks umgefüllt und dort degorgiert – das ist schnell und kosteneffizient. Und dann gibt es noch die Tankgärung oder das Charmat-Verfahren, bei dem die Gärung in großen Drucktanks abläuft. Diese Methode wird bei kostengünstigem Sekt sowie beim Prosecco angewendet.
Welcher Sekt eignet sich für Bowle und Aperol Spritz?
Damit die Früchte in einer Bowle geschmacklich nicht untergehen, empfiehlt sich ein halbtrockener oder trockener Sekt. Er sollte jedoch ein fruchtbetontes Profil haben, damit er die Aromen der Beeren, Zitrusfrüchte oder Pfirsiche in der Bowle unterstützt. Der Garant für die perfekte Bowle ist der Rotkäppchen Sekt Halbtrocken. Er bringt alles mit: Frische, Frucht und eine dezente Süße.
Wenn es lieber ein Aperol Spritz sein soll, ist der trockene Riesling-Sekt von Rotkäppchen oder ein Brut ausgebauter Geldermann-Sekt die erste Wahl. Beide bringen genau die richtige Frische mit, um die Bitterkeit des Aperitifs auszubalancieren und für ein harmonisches Geschmackserlebnis zu sorgen. Und wer Lust auf Abwechslung hat, kann mit Sekt und Likör viele weitere moderne Spritz-Getränke zaubern.
Zu welchen Gerichten und Anlässen wird Sekt getrunken?
Sekt ist ein vielseitiger Begleiter, der zu vielen Gelegenheiten passt. Ob als Aperitif, zu einem festlichen Menü oder als Zutat in Cocktails – er verleiht jedem Moment einen Hauch von Eleganz und Lebensfreude. Doch welche Kombinationen sind besonders empfehlenswert?
- Aperitif: Ein trockener Sekt, wie ein Riesling Brut, ist der perfekte Start in einen Abend. Er weckt den Appetit und bereitet den Gaumen auf das kommende Menü vor. Auch zu Häppchen, wie Canapés oder Antipasti, macht er eine hervorragende Figur.
- Meeresfrüchte und Fisch: Die frische Säure eines Riesling Sekts harmoniert wunderbar mit Meeresfrüchten und Fischgerichten. Ob Austern, Sushi oder gebratener Lachs – der Sekt unterstreicht die feinen Aromen des Gerichts, ohne sie zu überdecken.
- Leichte Vorspeisen und Salate: Ein Rosé-Sekt ist der ideale Begleiter zu leichten Vorspeisen oder sommerlichen Salaten. Seine fruchtigen Noten ergänzen das frische Gemüse und die Kräuter perfekt.
- Pasta und helle Fleischgerichte: Zu einer cremigen Pasta oder einem zarten Geflügelgericht passt etwas Vollmundigeres, wie ein Weißburgunder Sekt. Er ergänzt die sahnigen Soßen und das feine Fleisch auf eine angenehme Art und Weise.
- Desserts: Für die süßen Momente des Lebens empfiehlt sich ein halbtrockener oder ein Rosé-Sekt. Besonders zu Obsttorten, Schokoladendesserts oder Pannacotta bildet er den krönenden Abschluss eines gelungenen Menüs.
- Feierliche Anlässe: Ob Hochzeit, Geburtstag oder Jahreswechsel – Sekt darf bei keinem festlichen Anlass fehlen. Er verleiht jedem Moment das gewisse Etwas und sorgt für prickelnde Stimmung.
- Cocktails: Sekt ist eine hervorragende Basis für Cocktails. Klassiker wie der Bellini (mit Pfirsichpüree) oder der Hugo (mit Holunderblütensirup, Limette und Minze) werden durch die feine Perlage erst richtig lebendig.
Das Fazit: Sekt ist ein echter Allrounder, mit dem du bei nahezu allen Anlässen und Gerichten einen Treffer landest.
Speiseempfehlung: Godefroy von Mumm Riesling Brut zu vietnamesischem Glasnudelsalat mit Garnelen und Limette
Wer es aromatisch und modern mag, kombiniert den Godefroy von Mumm Riesling Brut mit einem vietnamesischen Glasnudelsalat. Das klingt im ersten Moment vielleicht ungewöhnlich. Doch genau solche Kombinationen sorgen oft für die spannendsten Genussmomente.
Garnelen, frischer Koriander, Minze und geröstete Erdnüsse bringen Textur und Würze auf den Teller. Ein Dressing aus Limettensaft, etwas Fischsauce und einem Hauch Chili sorgt für Frische und dezente Schärfe. Genau hier setzt der Riesling Brut an: Seine Zitrusnoten greifen die Limette auf, die lebendige Säure strukturiert die Würze und begleitet die Umami-Akzente präzise. Die feine Perlage bringt zusätzliche Frische ins Spiel. So entsteht ein Pairing, das zunächst überrascht – und am Ende vollkommen überzeugt.

Bestelle Sekt bei Club of Wine
Der klassische Knall beim Öffnen, das schäumende Prickeln mit diesem leichten Zischen beim Einschenken und dann der erste Schluck, der den Gaumen kitzelt: Sekt passt einfach immer, zum entspannten Feierabend genauso wie zum Dinner zu zweit oder in großer Runde mit Freunden.
Bei Club of Wine findest du eine breite Auswahl an Sekt für jeden Anlass. Ob bekannte Marken wie Rotkäppchen und Geldermann oder ausgewählte Winzersekte in traditioneller Flaschengärung: Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Wenn du dir unsicher bist, hilft dir der Wine.Finder mit einer gezielten Empfehlung weiter.
Du bestellst bequem online für nur 2,89 € Versandkosten und erhältst deine Auswahl zuverlässig nach Hause. Und sollte ein Sekt doch nicht deinen Vorstellungen entsprechen, nutzt du einfach die 30 Tage Rückgabe bei Nichtgefallen. So steht deinem nächsten prickelnden Genussmoment nichts mehr im Weg.
FAQ – Häufige Fragen zu Sekt
Sekt ist ein Schaumwein, der entweder aus Deutschland oder Österreich stammt und durch eine zweite Gärung in der Flasche oder im Tank entsteht. Prosecco stammt dagegen aus Italien, wird immer aus der Rebsorte Glera erzeugt und traditionell im Tank vergoren.
Rotkäppchen produziert in sehr großen Mengen und nutzt effiziente Verfahren. Dadurch sinken die Kosten pro Flasche, sodass Rotkäppchen Sekt bei gleichbleibend hoher Qualität zu attraktiven Preisen erhältlich ist.
Für Bowle passt ein trockener oder halbtrockener, fruchtbetonter Sekt. Der Rotkäppchen Sekt Halbtrocken ist mit seiner Frische ideal geeignet und unterstützt gleichzeitig die Aromen der Früchte in der Bowle.
Ein trockener Sekt mit lebendiger Säure eignet sich am besten für einen Aperol Spritz. Um die Bitterkeit des Aperols auszugleichen ist ein Riesling-Sekt oder ein Brut ausgebauter Geldermann-Sekt ideal.
Prosecco ist nicht grundsätzlich teurer als Sekt. Hochwertige DOCG-Qualitäten können durch strengere Herkunftsregeln allerdings mehr kosten als Produkte großer Sektmarken, die dank hoher Produktionsmengen günstiger angeboten werden können.

